*Gegen Gewalt an FLINTA-Personen*

Frauen (cis und Trans) und nicht-binäre Personen weltweit erleben ihre Sexualität, Schwangerschaft, Geburt und Mutterschaft unter unterschiedlichen Bedingungen. In welchem Maße sie selbstbestimmte und bewusste Entscheidungen in diesem Zusammenhang treffen dürfen, hängt oft von der örtlichen Gesetzgebung ab.
Kaum ein Staat auf der Welt erfüllt vollständig seine Pflicht, sexuelle und reproduktive Rechte zu schützen. Ganz im Gegenteil! Die konservative Gesetzgebung vieler Länder führt dazu, dass Frauen auf illegale und gefährliche Alternativen angewiesen bleiben und nicht selbstbestimmt über Ihren Körper entscheiden dürfen und können. Traumatisierende Gewalterfahrungen gehören oft dazu.
Außerdem verschärft die Globale Ungleichheit in der Gesundheitsversorgung diese Gefahr besonders für Frauen im Globalen Süden. Aber auch in den reichen Ländern des Globalen Nordens haben Frauen mit Behinderungen, Migrant:innen, Asylsuchende, wohnungslose Frauen und Frauen ohne Papiere viele Hindernisse, Schutz vor Gewalt einzufordern.
Im Rahmen des internationalen Tages der Erinnerung an die Opfer von Transfeindlichkeit (20.11.) und des internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen und Mädchen (25.11.) laden das Frauenzentrum TOWANDA Jena e. V., das Frauenhaus Jena e.V. und das Eine Welt Netzwerk Thüringen (EWNT) euch zu folgenden Veranstaltungen ein:
  • 22.11.2021 | 20:30 Uhr: Film „Fly so Far“ von @escher.celina mit @hoersaalkino.jena.  Hörsaal 1. FSU. Eintritt Frei.
  • 25.11.2021 18:00 – 20:00 Uhr: Kundgebung #Schweigenbrechen und Kerzenaktion. Holzmarkt, Jena.
Sei dabei, lade Freund:innen ein und achte bitte auf die Corona-Regeln!