Camille Claudel: „Eine Auflehnung der Natur: die geniale Frau“

Camille Claudel wurde am 8. Dezember 1864 als zweites Kind geboren. Der Erstgeborene starb zwei Wochen nach der Geburt und Camilles Mutter verzieh der Tochter nie, dass sie kein Junge war. Das verdunkelte das ganze Leben der Künstlerin.
Früh zeigt sich ihr Talent. Der Vater fördert es nach Kräften. Ihr Weg führt sie nach Paris, wo sie Unterricht in der Bildhauerei nimmt. Hier lernt sie Auguste Rodin kennen. Bald verbindet beide eine wilde Leidenschaft, an der Camille zerbrach. Ihr Werk ist von einer Lebendigkeit, die noch heute Besucher in ihren Bann schlägt. Tragischer Weise lebte Camille Claudel sich in eine Paranoia hinein, sie fühlte sich von Rodin verfolgt und um ihre Ideen beraubt. Nach dem Tod des Vaters im März 1913 veranlasste die Mutter, die Tochter in eine Nervenheilanstalt zu stecken. Dort muss sie bis zu ihrem Tod am 19. Oktober 1943 als eine gebrochene Frau vegetieren.

Leitung: Christine Theml
Termin: Mittwoch, 22.03.2019 | 19:00 Uhr
Kosten: 5 € | ermäßigt 3 €